10.01.2026

Baby Schlafregression – Wie du mit dieser Phase umgehen kannst

Schlafregressionen sind ein Thema, das viele Eltern beunruhigt. Plötzlich schläft dein Baby, das zuvor gut durch die Nacht kam, wieder schlechter, wacht häufiger auf oder hat Schwierigkeiten beim Einschlafen. Diese Phase der Baby Schlafregression kann viele Gründe haben und ist eine normale Entwicklung im ersten Lebensjahr. Auch wenn es für dich als Elternteil eine anstrengende Zeit sein kann, gibt es sanfte Wege, wie du dein Baby durch diese Phase begleitest und ihm hilfst, sich wieder besser zu erholen. Als Babyschlaf-Coachin habe ich viele Eltern durch diese Herausforderung begleitet. Schlafregressionen sind kein Zeichen von „schlechtem Verhalten“ deines Babys, sondern vielmehr ein natürlicher Teil seines Wachstumsprozesses. In diesem Blogbeitrag werde ich dir erklären, was genau hinter der Baby Schlafregression steckt, warum sie auftritt und welche sanften Methoden dir helfen können, diese Phase zu meistern – ohne Stress oder Tränen.
Von: Christine Sprenger
Baby schläft auf dem Bauch in einem weißen Schlafsack in einem hellen Holzbett.

Was ist eine Baby Schlafregression?

Eine Baby Schlafregression bezeichnet eine vorübergehende Phase, in der ein Baby, das zuvor gut geschlafen hat, plötzlich schlechter schläft. Es kann häufiger wach werden, schwerer in den Schlaf finden oder seine üblichen Schlafgewohnheiten ändern. Schlafregressionen treten typischerweise in bestimmten Entwicklungsphasen auf – meist mit dem 4., 6., 8. und 12. Monat, wenn dein Baby wichtige Entwicklungsschritte macht. In diesen Phasen tritt häufig ein Wachstumsschub auf, das Gehirn entwickelt sich weiter und neue Fähigkeiten werden erlernt. Dies kann zu einer vorübergehenden Unruhe im Schlaf führen. Schlafregressionen sind also keinesfalls etwas, worüber du dir Sorgen machen musst. Sie sind eine ganz natürliche und häufige Phase im ersten Jahr eines Babys.

Die häufigsten Ursachen für eine Baby Schlafregression

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum eine Schlafregression bei Babys auftritt. Die häufigsten Ursachen sind:
  • Entwicklungsschübe: Im ersten Lebensjahr durchläuft dein Baby mehrere Entwicklungsschübe. Diese Schübe können das Schlafverhalten deines Babys vorübergehend durcheinander bringen. Neue Fähigkeiten wie das Umdrehen, Sitzen oder Krabbeln beanspruchen viel Energie und können den Schlaf beeinflussen.
  • Zahnen: Wenn dein Baby anfängt, Zähne zu bekommen, kann es durch das damit verbundene Unbehagen nachts häufiger wach werden. Das Zahnen ist oft eine der häufigeren Ursachen für Schlafregressionen.
  • Veränderungen im Tagesablauf: Auch Veränderungen in der Umgebung oder im Tagesablauf, wie der Übergang zu festen Nahrungsmitteln oder Reisen, können den Schlaf deines Babys stören.
  • Überstimulation: Babys sind unglaublich neugierig, besonders wenn sie mehr Fähigkeiten entwickeln. Dies kann dazu führen, dass sie nachts wach werden, um über den Tag nachzudenken oder das Erlebte zu verarbeiten.
Es ist wichtig zu verstehen, dass Schlafregressionen normal und vorübergehend sind. Sie sind oft ein Zeichen dafür, dass dein Baby sich gerade intensiv entwickelt und neue Fähigkeiten erlernt.

Wie kannst du die Baby Schlafregression sanft begleiten?

Es gibt einige sanfte Methoden, die dir und deinem Baby helfen können, mit dieser Übergangsphase besser umzugehen, ohne auf stressige oder anstrengende Maßnahmen zurückzugreifen. Ich werde dir einige meiner bewährten Strategien vorstellen, die dabei helfen, deinem Baby Sicherheit zu geben und den Schlaf wieder zu stabilisieren. Sanfte Einschlafbegleitung In der Phase der Schlafregression ist es besonders wichtig, deinem Baby durch sanfte Einschlafhilfen zu unterstützen. Oft reicht es schon aus, eine beruhigende Routine zu etablieren, die deinem Baby hilft, sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Ein festes Abendritual – wie das Vorlesen eines Buches, das Singen eines Schlaflieds oder das sanfte Streicheln – gibt deinem Baby das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Die richtige Schlafumgebung schaffen Die Schlafumgebung deines Babys kann ebenfalls einen großen Einfluss auf seine Schlafqualität haben. Achte darauf, dass das Zimmer ruhig und angenehm temperiert ist. Eine Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad Celsius ist ideal für Babys. Vermeide außerdem unnötige Störquellen wie laute Geräusche oder zu helles Licht. Du kannst auch sanfte Hintergrundgeräusche wie Weißes Rauschen verwenden, um deinem Baby zu helfen, sich zu entspannen. Verlässliche Schlafgewohnheiten Babys gedeihen besonders gut, wenn sie regelmäßige Schlafgewohnheiten entwickeln. Versuche, immer zur gleichen Zeit mit dem Einschlafritual zu beginnen, damit dein Baby einen festen Rhythmus bekommt. Auch tagsüber solltest du versuchen, einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus zu etablieren, um die nächtliche Erholung zu fördern.

Wann solltest du professionelle Unterstützung suchen?

Obwohl eine Schlafregression normal ist und in der Regel von selbst vorübergeht, gibt es Fälle, in denen professionelle Unterstützung sinnvoll sein kann. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Baby über einen längeren Zeitraum hinweg schlecht schläft und du keine Lösung findest, kann es hilfreich sein, die Hilfe eines Babyschlaf-Coaches in Anspruch zu nehmen. Als Babyschlaf-Coachin unterstütze ich Eltern dabei, die spezifischen Ursachen für Schlafprobleme zu identifizieren und eine individuelle Strategie zu entwickeln. Dabei geht es nicht um „Schlaftraining“, sondern um die sanfte, bedürfnisorientierte Begleitung deines Babys in eine gesunde Schlafroutine. Gemeinsam finden wir heraus, welche Methoden am besten zu dir und deinem Baby passen.

Fazit – Schlafregressionen sind eine natürliche Phase

Schlafregressionen gehören zu den häufigsten und normalsten Herausforderungen, die Eltern in den ersten Lebensjahren ihres Babys begegnen. Sie sind eine vorübergehende Phase und kein Grund zur Sorge. Indem du die Bedürfnisse deines Babys verstehst und ihm eine beruhigende, regelmäßige Schlafumgebung bietest, kannst du diese Zeit sanft begleiten. Denke daran: Es gibt keine „schnellen Lösungen“ für Schlafprobleme, aber mit Geduld, Liebe und den richtigen Methoden wirst du deinem Baby helfen können, sich wieder besser zu erholen. Wenn du Unterstützung bei der Bewältigung von Schlafregressionen benötigst, stehe ich dir als Babyschlaf-Coachin gerne zur Seite.

Über den Autor:

Christine Sprenger
Expertin für Babyschlafcoaching
Seit über 15 Jahren helfe ich Eltern mit fundierten Methoden, die ich individuell auf jedes Kind abstimme. Lass uns gemeinsam die Schlafprobleme deines Babys lösen.

Fragen und Antworten:

Was ist eine Baby Schlafregression und warum tritt sie auf?
Eine Baby Schlafregression ist eine vorübergehende Phase, in der ein Baby plötzlich schlechter schläft. Diese Phasen treten meist in Entwicklungsphasen wie dem 4., 6., 8. und 12. Monat auf, wenn dein Baby neue Fähigkeiten erlernt, wie das Sitzen, Krabbeln oder Zähne bekommt.
Wie lange dauert eine Baby Schlafregression?
Die Dauer einer Schlafregression kann variieren, aber in der Regel dauert sie zwischen ein paar Tagen und einigen Wochen. Es ist wichtig, diese Phase geduldig zu begleiten und zu verstehen, dass es sich um eine normale Entwicklung handelt.
Sollte ich mein Baby während einer Schlafregression weinen lassen?
Nein, das „Weinen lassen“ ist nicht notwendig, um Schlafprobleme zu lösen. Stattdessen solltest du deinem Baby sanfte Unterstützung bieten, indem du ihm eine verlässliche und beruhigende Schlafroutine sowie eine sichere Schlafumgebung schaffst.
Was kann ich tun, wenn mein Baby während einer Schlafregression häufig aufwacht?
Wenn dein Baby nachts häufig aufwacht, kann es hilfreich sein, ihm mit beruhigenden Einschlafhilfen und einer stabilen Schlafumgebung zu helfen. Achte darauf, dass es tagsüber nicht zu übermüdet ist und eine regelmäßige Schlafroutine entwickelt.
Wann sollte ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?
Wenn die Schlafprobleme deines Babys länger als üblich bestehen, die Phase vorbeigeht, aber der Schlaf schlecht bleibt und du Schwierigkeiten hast, Lösungen zu finden, kann es hilfreich sein, einen Babyschlaf-Coach zu Rate zu ziehen. Ein Experte kann dir helfen, die Ursachen zu identifizieren und eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln.

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